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Ableitungsmittel:
Medikament zur äußerlichen Anwendung, dessen reizende Inhaltsstoffe eine Rötung der behandelten Stelle verursachen. Die gesteigerte Durchblutung soll die Abschwellung der darunter liegenden Organe bewirken.
Abschwellend: Mittel, das eine Schwellung lindert oder zum Verschwinden bringt.
Adstringens: Substanz (z.B. Gerbstoffe), die die Oberfläche bestimmter Gewebe zusammenzieht und Absonderungen verhindert (z.B. bei den Schleimhäuten)
Alkaloide: Stickstoffalkali-Verbindungen, zählen zu den stärksten, aber auch giftigsten Wirkstoffen in Pflanzen. Treten meist in Form von Salzen auf. Aufgrund der ehöhten Giftigkeit mit Vorsicht und unter ärztlicher Aufsicht anwenden!
Anabolikum: Wirkstoff, der den Aufbaustoffwechsel des Körpers fördert.
Analeptikum:Substanz mitzentral anregender Wirkung auf bestimmte Organe, z.B. Atem-, Gefäß- oder zentralnervensystem.
Analgetikum: Medikament, das den Schmerz lindert oder beseitigt.
Anaphrodisiakum: Substanz, die sexuelle Impulse besänftigt oder unterdrückt.
Anästhetikum: Medikament, das bestimmte Reizaufnahmeprozesse abschwächt oder ganz ausschaltet, z.B. Tastsinn, Schmerzsinn etc.
Antihelminthikum: Mittel zur Bekämpfung von Eingeweidewürmern.
Antipyretikum: Fiebersenkendes Mittel.
Antiseptikum: Desinfizierendes, antibakterielles Mittel, das die Entstehung von Entzündungen verhindern soll.
Antispasmodikum: Krampflösendes Mittel, das die nicht dem Willen unterliegenden unwillkürlichen Kontraktionen der glatten Muskulatur dämpft (Krämpfe, Konvulsionen etc.)
Aperitif: Appetitanregendes Getränk
Aphrodisiakum: Den Geschlechtstrieb anregendes Mittel.
Ätherische Öle: siehe auch Fette. Werden auch als Essenzen oder Quintessenzen bezeichnet.Unterscheiden sich von Fetten und Ölen durch rasche Verdmpfung und intensives Aroma. In Wasser unlöslich, nur in Alkohlol und anderen organischen Lösungsmitteln löslich. Äth. Öle werden von Fetten leicht aufgenommen und können leicht daraus mittels Destillation oder Alkoholauszug gewonnen werden. Äth. Öle verfügen über verschiedene Wirkungen, vor allem die der Doldenblütler werden wegen ihrer antiseptischen, stimulierenden und blähungshemmenden Wirkung geschätzt.
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B |
NACH OBEN |
Bakterizid: Substanz, welche Bakterien abtöten kann.
Balsamisch: Reizlindernd, z.b. bei Schleimhäuten
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C |
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Carminativum: Blähungen ableitendes Mittel, das im Magan-Darm-Trakt wirkt.
Cholagogum: Den Gallenfluss anregendes Mittel.
Choleretikum: Mittel, das die Gallenbildung in der Laber fördert.
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D |
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Depurans: Schwach entgiftend wikendes Mittel, das die natürliche Ausscheidung schädlicher Stoffe aus dem Körper fördert.
Diaphoretikum: Schweißtreibendes Mittel.
Digestivum: Die Verdauung förderndes Mittel.
Diuretikum: Harntreibendes Mittel.
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E |
NACH OBEN |
Emmenagogum: Mittel, das den Ablauf der Monatsblutung reguliert und fördert.
Emolliens: Erweichends Mittel, das die Haut weich und geschmeidig macht, die Schleimhäute schützt und Entzündungen lindert.
Eupeptisch: Verdauungsfördernd bzw. die Absonderung der Magensäfte anregdend.
Expektorantium: Hustenlösendes, auswurfförderndes Mittel.
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F |
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Fette und ätherische Öle: Fette und Öle sind meist in den Samen von Pflanzen eingelagert und dienen als Energiespeicher. siehe auch ätherische Öle.
Fiebersenkend: Senkung zu hoher Körpertemperatur
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G |
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Galaktogen: Die Milchproduktion fördernd
Gerbstoffe (Tannine): Zählen zu den am weitesten verbreiteten Pflanzenwirkstoffen. Trotz unterschiedlicher Zusammensetzung wirken alle zusammenziehend und haben einen eher bitteren Geschmack. Wirken antibakteriell, antiseptisch und hemmen die Zersetzung von Geweben. Traditionell auch zum Gerben von Leder verwendet.
Glykoside: Sehr starke Pflanzenwirkstoffe, die aus Molekülen unterschiedlicher und häufig sehr komplexer Struktur bestehen. Unter bestimmten Umständen, z.B. Einwirkung von Enzymen oder Säuren spalten sie sich in einfachere Strukturen auf (z.B. Glukose oder andere Zucker). Bekannteste Gruppen: Anthrachinon-Glykoside haben abführende Wirkung, Zyanwasserstoff-Glykoside sind sehr giftig, Saponine sind, wie Seife hydrophil, d.h. sie können Fette emulgieren, wobei Schaum entsteht, sie kommen in der Natur häufig vor und sind mehr oder minder toxisch. In kleinen Dosen werden sie wegen ihrer auswurffördernden, sowie harn- und schweißtreibenden Eigenschaften geschätzt.
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H |
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Hämostatikum: Blutstillendes Mittel.
Hypotensivum: Mittel, das den Blutdruck senken soll.
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K |
NACH OBEN |
Kardiakum: Herzstärkendes Mittel.
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L |
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Laktafugum: Verringert oder hemmt die Milchproduktion.
Lexativum: Leicht abführendes Mittel.
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N |
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Narbenbildend: Den Wundverschluss fördernd.
Narkotikum: Betäubungs- und Rauschmittel.
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P |
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Pflanzenschleim: In vielen Pflanzen enthaltene Substanz, vor allem an der Oberfläche von samen und in den Wurzeln zu finden. Quellen bei kontakt mit Wasser stark auf und bilden so eine geleeartige Masse. In Medizin und Kosmetik werden sie wegen ihrer aufweichenden undschmerzstillenden Wirkung eingesetzt.
Purgans: Abführmittel mittlerer Stärke.
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R |
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| Rötender Stoff: Hautrötung verursachendes Hautreizmittel. |
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S |
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Sedativum: Beruhigungsmittel, das die Snsibilität und dei nervöse Erregung verringern kann.
Spasmolytikum: Krampflösendes Mittel.
Stomatika: Mittel zur Therapie von Mund- und Rachenerkrankungen.
Sudoriferum: Schweißtreibendes Mittel.
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T |
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Tonikum: Kräfigung- und Stärkungsmittel. Es wird der Muskeltonus gestärkt.
Toxisch: Giftig
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V |
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Vasodilatanzien: Substanzen, die die Blutgefäße erweitern können und eine Senkung des Blutdrucks bewirken.
Vasokonstringenzien: Substanzen, die das Lumen der Blutgefäße verengen können und so eine Erhöung des Blutdrucks bewirken.
Vermifugum: Mittel zum Abtreiben von Eingeweidewürmern.
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W |
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Wundheilmittel: Substanz, die Verschluss und Ausheilung von Wunden und Verletzungen fördert.
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