Odin
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Er ist wohl der bekannteste nordische Gott und leider auch der am meisten falsch Interpretierte.
Odin hat viele Gesichter: Er ist der Gott des Krieges, des Todes und des okkulten Wissens, somit verkörpert er den Krieger, den Wanderer und den Magier.
Obwohl er der König der Götter ist, zeigen die Sagen, dass er die anderen Götter nicht unterdrückte, sondern ihren Rat und ihr Wissen schätzte und oft nutzte.
In erster Linie befasste sich Odin mit der Such nach Wissen. Er wanderte durch die neun Welten, opferte am Brunnen Mimir ein Auge und erlangte so die Fähigkeit, in die Zukunft sehen zu können. Er lernte, dass alle Dinge auf Erden vergehen mussten, um neuem Leben Platz zu machen, selbst die Götter mussten irgendwann einmal sterben.
An der Weltenesche Yggdrasil hing er neun Tage und Nächte und verwundete sich selbst mit seinem Speer Gungnir, um das Geheimnis der Runen zu erfahren. Somit verkörpert Odin auch den Schamanen, der durch Selbstopferung, in Trance, höheres Wissen erhält.
Odin ist der Valvater, in seine goldene Halle in Asgard kommen die erschlagenen Krieger, um sich an Gelagen zu erfreuen und durch Training auf die Götterdämmerung, die letzte Schlacht, vorzubereiten.
Wenn Odin durch die Welt der Menschen (Midgard) wandert, wird er oft von seinen Raben Hugin und Munin (Gedanke und Erinnerung), sowie von seinen Wölfen Geri und Freki begleitet. Hugin und Munin sind zudem damit beschäftigt, ständig durch die Welten zu fliegen, um Odin von den Geschehnissen dort zu berichten.
Doch Odin ist kein absoluter Herrscher, oft sucht er den Rat der Nornen, den Schwestern des Schicksals, und den seiner Frau Frigga. Er erwckte ebenfalls eine mächtige Volva aus ihrem Grab, um sein Schicksal zu erfahren und seine wohl bekanntesten "Helferinnen" sind die Walküren, die die gefallenen Krieger aussuchen, wach küssen und nach Walhalla bringen. Die, üblicherweise von Frauen praktizierte, Seidr-Magie wurde Odin von Freya beigebacht. er zeigt deutlich, dass man für Wissen immer etwas zurück geben muß, Achtung seinem Lehrer gegenüber ist das Mindeste.
Odin ist der Sucher nach Wissen, somit ist er "Schutzpatron" der Seherinnen, der Schamanen, der Runen-Arbeiter, der Priester und Priesterinnen (der Godi und die Gydja), Schriftsteller und Poeten. Er wird angerufen, um höheres Wissen zu erlangen, zur Kontaktaufnahme mit den Toten, für Kreativität, Inspiration, Poesie, Magie, Führungseigenschaften und Sieg. Sei Symbol ist der Valknut (siehe Bild), sein Baum ist (natürlich) die Esche, er trägt Speer oder Runenstab und seine Farbe ist Königsblau.
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Odin mit Hugin und Munin

Der Valknut-das Symbol Odins- symbolisiert die neun Welten.
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Frigg(a)
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Sie ist Odins Frau und Königin der Himmel. Sie wird auch die Weberin der Wolken genannt. Sie kennt das Schicksal aller Lebewesen, schweigt aber dazu. Dieses Wissen lastet mitunter schwer auf ihr, nur ein einziges Mal hat sie versucht, das Schicksal zu überlisten. Sie hat teuer dafür bezahlt. Sie wußte, dass ihr geliebter Sohn Baldur sterben würde, und so nahm sie allen Lebewesen den Eid ab, ihn nicht zu verletzen. Doch eine kleine Mistel, die ihr noch zu jung für diesen Eid schien, mußte nicht schwören. Dies erfuhr Loki und schnitzte aus eben dieser Mistel einen kleinen Speer, mit dem Baldur letztlich getötet wurde.
Frigga war eine der beliebtesten Göttinnen unserer Vorfahren, denn sie steht für die edle Dame, die ehrbare Ehefrau und hingebungsvoll liebende Mutter. Sie war die Hüterin des Hauses, schutzpatronin der Ehefrauen, Mütter und Kinder. Sie wurde angerufen um die Familie zu schützen, Geburten zu erleichtern und bei Todesfällen Trost zu spenden.
Ihre Tiere sind der Falke und die Spinne, ihre Farbe ist Silbergrau, wie die Wolken, die sie webt. Ihre Symbole sind der Stab und die Spindel.
Die germanische Göttin Frigga finden wir unter anderem Namen in vielen anderen Mythologien. So nannten sie die Römer Juno, die Griechen Hera und die Christen setzten Maria an ihre Stelle. In den Sagen begegnet sie uns als Frau Holle oder Perchta.
Frigga geht aus der Erdgöttin Nerthus hervor. Sie zeugt mit Odin die Götter Baldur, Hödur, Hermor, Bragi und die Walküren. In Asgard ist Fensalir, der Sumpfsaal, als ihr Wohnsitz überliefert.
Frigga versinnbildlicht die fraulichen Eigenschaften der Hausfrau und Mutter, aber auch der Schöpferin und Bewahrerin. Sie findet damit Bedeutung für die eheliche Treue und den häuslichen Frieden. Frigga begegnet uns an allen stillen Plätzen in Haus und Garten. Es ist nicht verwunderlich, dass alle Haushaltsgeräte, insbesondere Herd und Spindel, mit ihr in Verbindung gebracht werden. Weiterhin erinnern uns alle Haustiere und die Pflanzen im heimischen Garten - vor allem Holunder, Apfel, Hanf und Flachs - an ihr Wirken.
Frigga zu Ehren feiert man im Januar / Februar das Disenfest. Bei Geburten von Kindern und Vieh wird sie um ihren Segen gebeten. Dazu opfern wir Milch, Weißwein, Äpfel und Lammfleisch...
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Thor
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| Thor (nord. Thor, Thórr, alts. Thunar, angels. Thunor, südgerm. Donar oder Donner; Wingthor, nord "Donerer") ist Donner-, Gewitter-, Wetter-, Schutz- und Fruchtbarkeitsgott für Götter wie Menschen. Er ist der Beschützer vor dem Riesen Jötunn.
Thor ist der stärkste der germanischen Götter und der Hauptfeind der Riesen. Er besitzt die mächtigste Waffe überhaupt: den Hammer Mjöllnir ("Zermalmer").
Wenn Thor den Hammer wirft,verfehlt dieser nie sein Ziel und kehrt stets in Thors Hand zurück. Diese Wunderwaffe ging aus einer Wette Lokis hervor und wurde von den Zwergen Sindri und Brokkr aus einem Stück Eisen geschmiedet. Jedoch, einen Nachteil hat der Hammer: weil Brokkr während des Schmiedens den Blasebalg kurz los lies, um sich eine Fliege aus dem Gesicht zu wischen, ist der Schaft (Griff) ziemlich kurz geworden.
Thor wohnt in Thrudheim im Palast Bilskirnir -Odin rühmt sich, daß "sein Junge" das größte Haus hat.
Andere Kleinode Thor´s sind der Machtgürtel Megingjadar und die Eisenhandschuhe.
Thor ist Sohn Odins und der Jörd, die göttlich personifizierte Erde. Sein Bruder ist somit unter anderem der Gott Baldur. Thor gilt auch als Sohn der Erde Fjörgyn und des Odin. Er ist Gatte der Sif, mit ihr ist er Vater der Thrudr und des Lorride sowie Stiefvater des Ull.
Thor war ein dickköpfiges Kind, deshalb wurde er von den Blitzgeistern Vingir und Hlora erzogen, denn seine Mutter war ihm nicht gewachsen.
Söhne des Thor sind auch das Brüderpaar Magni und Modi (Kraft und Mut), die er mit der Riesin Jarnsaxa hat. Die beiden werden ihn überleben und nach Ragnarök seinen Hammer Mjöllnir erben.
Thor fährt einen Streitwagen, der von den zwei Ziegenböcken Tanngrísnir (Zähnefletscher) und Tanngnjóstr (Zähneknirscher) gezogen wird. Wenn er damit über den Himmel rumpelt und Mjöllnir wirft, so stellte man sich vor, erleben ihn die Menschen als Blitz und Donner.
Aufgrund der mütterlichen Abstammung ist Thor auch bäuerlicher Fruchtbarkeitsgott, der warmen Sommerregen spendet.
Beliebtester Gott, Freund der Menschen, Beschützer von (männlichen) Kindern. Sein Hammer wurde einer Braut symbolisch in den Schoß gelegt, um der Ehe Fruchtbarkeit zu sichern. Sein Begleiter ist ein Bauernjunge namens Thialfi. Auch Loki ist oft mit von der Partie.
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Baldur |
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(Baldr, Balder, nord. "Leuchtender", "Strahlende") ist ein Lichtgott, Gott der Reinheit, Wahrheit, Schönheit und Gerechtigkeit. Er ist Gott des Frühlings und durch sein Schicksal sterbender und auferstehender Gott. Balder ist ein Feind allen Unrechts. Baldur heißt auch der "leuchtende Gott".
Der jung und schön dargestellte Balder ist Sohn des Asen Odin und der Frigg. Sein Zwillingsbruder ist Hödur sein anderer Bruder ist Hermod. Balders Gattin ist die Nanna, mit der er Vater des Forseti ist, dem Gott der Gerechtigkeit.
Baldur wird die Sonnenrune Sowilo zugesprochen.
Balder hat sich im befriedeten Bezirk Breidablick (Breitglanz) seine Wohnung errichtet (Edda, Grimnismal, 12).
Balders lange blonde Haare galten als die wärmenden Strahlen der Sommersonne. Er ist der Sanftmütigste aller Götter und ist von allen Göttern der beliebteste in den nordischen Sagen.
Für alle unverständlich, quälen Balder schlimme Alpträume. Um deren Ursache zu erforschen reitet Odin auf Sleipnir zur Hel. Im Totenreich sieht er Balders Empfang bereits vorbereitet, eine Seherin offenbart ihm, daß Balder bald von seinem Bruder Hödur
getötet würde. Als Gegenmaßnahme nahm die Frigg allem (Lebewesen,Pflanzen und auch Steinen) in der Welt das Versprechen ab, Balder kein Leid zu tun. Dabei überging Frigg allerdings die Mistel - ein Umstand der dem Loki bekannt war.
Bei einer Thingversammlung der Asen schießen die Götter zum Spaß auf Balder, um dessen Unverwundbarkeit zu testen. Aber Loki fertigte einen Pfeil aus den Zweigen der besagten Mistel und gab ihn dem blinden Hödur, der damit ahnungslos auf Balder schießt und ihn tötet.
Dieser Moment bedeutet den Anfang des Endes der Welt, da mit Baldurs Tod alles Schöne und Friedliche von der Welt verschwand.
Mit ihm stirbt auch seine Gattin Nanna, weil ihr das Herz zerspringt. Auf dem Schiff Hringhorni, sollten Balder und Nanna bestattet werden.
Eine Riesin sollte das Schiff in Wasser schieben aber bei ihren ersten Ruck schlugen aus den Walzen funken und der Starnd bebte. Thor sah das als Entweihung der Trauerfeier an und wollte der Riesin den Kopf einschlagen aber die andern Asen beruhigten ihn. Als das Boot zuwasser gelassen war, legte man Baldur und Nanna darauf. Odin legte erschüttert seinen Ring Draupnir mit auf das Schiff. Dann wurde das Feuer entzündet.
Thor stand neben den Schiff, hob seinen Hammer und weihte den Scheiterhaufen. Dan lief ihm der Zwerg Litr zwischen die Beine. Thor meinte, der Wicht hätte die Bestattung gestört, und stieß ihn mit dem Fuß ins Feuer. Danach gab er dem Schiff einen Schlag, dass es aufs offene Meer hinaustrieb. Nach anderen Überlieferungen heißt es, dass Thor den Zwerg Litr auf das Boot schlug als dieser es mit Mjöllnir antieb, weil der Zwerg ihm einfach vor den Hammer lief.
Die Asen senden Hermod nach Hel. Die Todesgöttin bescheidet ihm, nur wenn alle Wesen um ihn trauerten dürfte Balder aus dem Reich der Hel wiederkehren. Das scheint nicht unmöglich, denn Balder war allseits beliebt. Darauf hin weinten alle, sogar die Metalle und Steine. Aber die Riesin Thökk vergoß keine Träne und Balder musste im Totenreich bleiben (Edda, Strophe der Thökk). Sie meinte, dass Hel behalten sollte, was ihr gehört. Diese Riesin Thökk war niemand anderes als Loki selbst. Aber Hermod kehrt nicht mit leeren Händen zurück, er bringt Odins Ring Draupnir wieder nach Asgard.
Erst nach Ragnarök werden Balder und Hödur versöhnt wiederkehren und die neue, gereinigte Welt in Eintracht beherrschen.
KUHN schloss über Vergleiche des Namens Balders und einer Balo genannten südgermanischen Gottheit, deren Name Feuer oder Scheiterhaufen bedeutet (altnord. bâl), daß Balder gleich dem nebst ihm im Merseburger Zauberspruch genannten Phol sei. Balo, den eine Sage als Teufel bezeichnet, sei der Blitz, den der Donner Donar verfolgt. Der Gott des Christentums stürzte den Teufel Luzifer aus dem Himmel, der griechische Zeus den Hephaistos. Beide Gestürzten hinkten hernach (Teufel mit Pferdefuß) und der Merseburger Zauberspruch berichtet vom Balder, dessen Pferd lahm wurde - lahmende, also dreibeinige Tiere - sind gemeinhin des Teufels. Dem Hinken ähnlich ist Einäugigkeit. Ein einäugiger Hecht weist auf den Loki, Loki wurde vom Donnerer Thor verjagt (Edda, Lokis Zankreden). Während der nordische Balder der reine Lichtgott ist, tritt das vernichtende Element des Feuers in seinem Widersacher Loki zutage (KUHN/SCHWARZ (1983), Vorw. XXVI).
Saxo Grammaticus erzählt die Geschichte von Balder etwas anders: Bei ihm sind Balder und Höd menschliche Helden. Höd ist nicht blind und nicht der Bruder Balders. Höd erschlägt Balder mit einem Schwert im Streit um eine Frau. Weder Balder noch Höd kommen später einmal aus der Unterwelt zurück.
Mistel (als Heilpflanze) und Kamille (nordisch Baldrs Brá, Baldurs Braue) sind ihm geweiht.
Baldur ist kein Sonnengott (die Sonne, Sunna, ist in der germanischen Mythologie weiblich), aber er findet sich im Jahreskreis wieder: Zur Sommersonnenwende erinnern wir uns an seinen Tod in der "Blüte des Lebens". Dann folgt der Abstieg des Lichtes, das an Jul wiedergeboren wird, wenn das Rad des Jahres zu einem neuen Umlauf ansetzt.
Mit Baldur assoziiert man den Schwan, Sonnenräder, Julleuchter.
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Loki |
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„Loki ist schmuck und schön von Gestalt, aber bös von Gemüt und sehr unbeständig. Er übertrifft alle andern in Schlauheit und in jeder Art von Betrug."
(Stange: jüngere Edda Str. 33, S. 282)
Loki (Lodur, Loge, Lofn, auch Loptr, nord. von logi „Feuerbringer”, „Lohe”?, „Luftgott”) Loki gilt als Sohn des Riesen Farbauti und der (Göttin?) Laufey (oder Nal), Brüder des Loki sind Byleipt ind Belblindi. Er wurde durch die Blutsbrüderschaft mit Odin in das Geschlecht der Asen aufgenommen. Er wird auch als Odins Bruder Lodur identifiziert.
Loki ist Gott des Feuers, Gott der List und dämonischer Trickster, halb Gott, halb Riese, ein Gestaltenwechsler, der sich in Adler, Stute oder Lachs verwandeln kann.
Der Name Loki wird vom nordischen logi („Lohe”) abgeleitet (BELLINGER, 1997, S. 280), was nach anderen allerdings unzutreffend ist (STANGE, 1995, S. 413). GRIMM stellte Loki zu Logi, dieser ein plumper Riese und Naturkraft des Feuers, jener ein verführerischer Bösewicht, der den griechischen Prometheus und Hephaistos ähnele (Deutsche Mythologie, I., S. 199f.).
Andere Ableitungen sehen einen gemeinsamen Stamm der Wörter Loki und lat. locus („Ort”). Loki sei demnach „Geist eines Ortes”, ähnlich der römischen Vorstellung vom genius loci. Auch mit dem englischen luck
(„Glück”) wird Loki in Verbindung gebracht (WALKER, 1993, S. 623).
Für mich persönlich symbolisiert Loki die Veränderung, die sich anbahnt und auch gegen den eigenen #willen durchsetzt. Durch Loki stirbt altes um neuem Platz zu machen. Somit ist er für mich nicht der "Teufel des Nordens" sondern ein wichtiger, wenn auch manchmal ungeliebter Gott.
Mit der Riesin Angrboda zeugte die drei Ungeheuer, die später die Götter in den Ragnarök bekämpfen: Die Midgardschlange, den Wolf Fenrir und Hel, die Totengöttin in Helheim. Lokis Frau ist Sigyn.
"Ist Loki der Gesellschaftsordnung eingefügt und arbeitet er mit ihr mit (als Schwurbruder und Weggenosse Òðinns, Führer und Diener Þórrs, als Spaßmacher mit dem Auftrag, Niorðrs Frau durch Lachen zu entwaffnen oder die auf Freyia lastende Drohung zu beseitigen; als Ratgeber, Bote, Geschäftsträger, Faktotum der Asen), so bringt er in diese Gesellschaftsordnung ein Element der Phantasie, des Lebens, der Fruchtbarkeit, das nicht ohne Gefahr ist, doch im Allgemeinen unschädlich und auf jeden Fall unersetzlich. Folgt er jedoch seinen eigenen Impulsen oder mischt sie in seine öffentlichen Aufgaben hinein, so bringt er alles in Gefahr oder schafft Ärgernis, schickt Þórr waffenlos zu dem Riesen Geirroðr, prügelt Þiazi, entführt Iðunn, schneidet Sif die Haare ab, verdirbt den Hammer, spottet des sexuellen Gesetzes und tötet schließlich Baldr."
[G. Dumézil, ’Loki’]
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