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Mit Hilfe von Alkohol können Wirkstoffe aus Heilpflanzen besonders schonend extrahiert werden. Gleichzeitig konserviert der Alkohol die Pflanzenwirkstoffe. Es gibt verschiedene Methoden alkoholische Auszüge her zu stellen:
Kräuterweine
Sie werden aus frischen oder getrockneten Kräutern und einem guten Wein hergestellt. Man setzt sie zusammen in einer gut verschließbaren Flasche an und lässt das ganze 7-14 Tage an einem hellen Ort ruhen. Danach seiht man den Wein in eine sterilisierte Flasche ab und vershließt diese luftdicht. Man sollte nicht mehr als 2 halbe Gläser (je 50 ml) täglich davon trinken.
Weinzubereitungen müssen in jedem Fall sehr sauber gefiltert werden, das heißt klar und ohne die geringsten Rückstände. Verunreinigter Wein kippt um.

Tinkturen NACH OBEN

Sie werden auf die gleiche Weise hergestellt. Man benötigt dazu hochprozentigen Alkohol z.b. Wodka. Dieser wird mit Wasser verdünnt, wieviel Wasser man benötigt hängt von der Alkoholmenge ab. Einige Bücher schlagen ein Dirttel Wasser vor, andere Rezepte verlangen die gleiche Menge Wasser wie Alkohl + 50 ml Wasser dazu. Ich bevorzuge es, Wasser und Alkohl zu gleichen Teilen zu mischen.

Tinkturen halten sich bis zu zwei Jahren und sollten nicht häufiger als drei- bis viermal täglich 1TL mit Wasser oder Saft verdünnt, angewendet werden. Sie eignen sich auch gut als Einreibemittel.

Schnäpse und Liköre NACH OBEN

Heiltränke auf Schnapsbasis sind wesentlich länger haltbar, als Weine. Auch nach Anbruch der Flasche ist ein Kräuterschnaps noch längere Zeit haltbar, ohne dass er seine Wirkung verliert. Ideal zu Herstellung sind Obstbrände mit minsestens 40 Prozent Alkohol, ideellerweise Apfel- oder Birnenbrände, da sich diese sehr gut mit dem Aroma der eingelegten Kräuter ergänzen.

Kräuterschnäpse werden zusätzlich mit Kandis, braunem Rohzucker oder Honig gesüßt. Das geschieht aber erst nach dem Filtern. Danach kann man zur Dekoration gern einige der enthaltenen Kräuter frisch duzu geben.
Auch dieser Auszug sollte im Hellen stattfinden.